+ die Not mit der Psychiatrie

Psychiatrie – gibt es einen Ausweg?

Manchmal ist die Not eines Menschen so groß und die Lage so aussichtslos, dass ein Aufenthalt in der Psychiatrie angeordnet wird. Nach Ausschöpfen aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten seine seelischen Probleme in den Griff zu bekommen ist die Psychiatrieeinweisung das letzte Mittel der Wahl. Auch ein Richter kann zwangsweise wegen „Eigen- oder Fremdgefährdung“ den Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie nebst Zwang zur Medikation anordnen.
Solche Lebenssituationen wünscht sich niemand. Wir leben aber in einer Gesellschaft wo diese Art der Problembewältigung immer mehr zu nimmt. Kein gutes Zeichen für eine „fortschrittliche“ Gesellschaft.

Ich habe Menschen kennen gelernt, die Jahre oder gar Jahrzente mit der Psychiatrie als Betroffene zu tun hatten. Angefangen hat es meist mit kleinen seelischen Leiden oder Wechselfällen des Lebens. Nachdem Menschen durch häufigen Psychiatrieaufenthalt und durch jahrelange Gaben hochpotenter Neuroleptika oder anderer Psychopharmaka ihre Arbeitskraft verloren hatten, hatten sie das Gefühl sich nur noch im Kreis zu drehen. Viele, auch junge Menschen, sind in Folge der Ereignisse und Behandlungen nicht mehr in der Lage autark, das heißt eigenständig im eigenen Wohnraum, zu leben und werden in einem Wohnheim oder Wohngruppe untergebracht.

Betroffene die in einer christlichen Psychiatrie untergebracht waren berichten von einer anderen Umgangsweise von Seiten der Ärzte und Pfleger. Sie haben persönliche Wertschätzung und Anteilnahme erfahren in einer Art und Weise wie dies in einer Psychiatrie unüblich ist. Leider sind nicht alle Psychiatrien in christlicher Trägerschaft und auch dort gibt es Unterschiede je nach Träger und je nach Klinik.

In der Regel behaupten Psychiater dass die diagnostizierte „Krankheit“ auch „unheilbar“ ist. Was jedoch dem modernen Stand der Forschung widerspricht. Der Betroffene und der Psychiater sind sich oft uneinig was und ob es eine Krankheit ist.
Laut Grundgesetz hat der Betroffene das Recht auf freie Selbstbestimmung, was bedeutet das er/sie die Diagnose ablehnen kann.
Der freie Wille des Betroffenen ist zu respektieren.
Wenn der Betroffene jedoch Medikamente bedürfe um stabilisiert zu werden und ein einigermaßen „normales“ Leben führen zu können, dieser jedoch die Medikamente ablehnt kann dies zu noch mehr Problemen und erneuten Einweisungen führen.

Es gibt also kein „Patentrezept“.

Über den Leidensweg den Menschen in und durch eine psychiatrische Diagnose erfahren stellen sich viele Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach dem Sinn des Leidens. Es fangen Menschen sogar an in der Psychiatrie oder während einer psychischen Krankheit in der Bibel oder andere christliche Literatur zu lesen.
Der eine oder andere findet so seinen Weg zu Gott und zum Seelenheil.

Von jenen Menschen gibt es viele die mit Hilfe ihres Arztes schrittweise die Medikamente reduzieren und wieder zu einem normalen Leben zurück finden konnten.
Erfahrungen zeigen: Wenn mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen wurden kann es mitunter Monate oder gar über ein Jahr dauern bis das letzte Medikament ausgeschlichen wurde.

Der Autor ist selbst gläubiger Christ und kennt Menschen die jahrelang Medikamente wie Neuroleptika und andere Psychopharmaka eingenommen hatten. Diese jedoch Schritt für Schritt mit ärztlicher Kontrolle ausgeschlichen hatten. Die Mehrzahl der Menschen ist an Jesus Christus gläubig geworden und hatte das Bedürfnis auszuschleichen und dies auch mit Gottes Hilfe schaffen können.
Keinesfalls ist dies beliebig auf andere übertragbar. Eine persönliche Entscheidung sollte mit einem Arzt, der darin Erfahrung hat, besprochen werden.

Die Ärzte sind sich nicht einig über diesen Punkt. Es korrelieren unterschiedliche Interessen und Wissensstände. Dazu kommen die persönlichen Erfahrungen vieler ehemaliger Psychiatriepatienten die absetzten und ihre Arbeitskraft zurück gewonnen haben.
Wir empfehlen sich mit jenen Menschen auszutauschen die Erfahrung mit dem Ausschleichen haben und dadurch wieder zu einem normalen Leben zurück gefunden haben.
Keinesfalls sollte eigenmächtig einfach abrupt abgesetzt werden.

In vielen Kliniken gibt es Patientenfürsprecher die dabei helfen dass die Betroffenen ihr Probleme innerhalb der Klinik kommunizieren können.

Über die Rechte des Betroffenen informiert das Psychiatriegesetz des Bundeslandes.

Wir wünschen jeden betroffenen Menschen Genesung und dass Sie den Weg zu Gott finden. Das Lesen der Bibel hilft dabei.


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